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Bundesverband Mobile Beratung u.a.

Stellungnahme | 2026

Zivilgesellschaft warnt vor Schwächung der Demokratiearbeit

Das Bundesfamilienministerium plant weitreichende Änderungen beim Programm „Demokratie leben!“, die die Existenz von rund 200 Projekten bedrohen würden. Mehr als 143 betroffene Organisationen, darunter auch der Bundesverband Mobile Beratung, haben eine gemeinsame Stellungnahme an Karin Prien verfasst. Darin appellieren sie an die Bundesministerin, die angekündigte Umstrukturierung auszusetzen, die Ergebnisse der laufenden Evaluation abzuwarten und gemeinsam mit den Trägern tragfähige Perspektiven für die Zukunft des Programms zu entwickeln. In der Stellungnahme heißt es u.a.:

„Unsere Arbeit ist kein abstraktes Förderziel, sondern konkrete Praxis: Wir fördern demokratische Kompetenzen in Schulen, begleiten Kommunen im Umgang mit Konflikten, stärken marginalisierte Gruppen und unterstützen Verwaltungen im Aufbau resilienter Strukturen. Diese Arbeit ist langfristig angelegt, basiert auf Vertrauen und lässt sich nicht kurzfristig ersetzen oder neu aufbauen.“

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Die Stellungnahme ist ausschließlich online verfügbar.

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