Pressekonferenz
Landespressekonferenz Baden-Württemberg
Mehr Vorfälle, mehr Bedrohung, mehr Unterstützung – die Fach- und Beratungsstelle mobirex stärkt die Zivilgesellschaft in Baden-Württemberg gegen die extreme Rechte.
Die politische Stimmung im Land hat sich in den vergangenen Jahren verändert. Sportvereine, Jugend- und Kulturorganisationen sowie Schulen berichten vermehrt von rechten Äußerungen und Vorfällen. Immer häufiger tauchen im öffentlichen Raum rechte Aufkleber und Hakenkreuze auf. Seit 2020 ist die Zahl der Jugendlichen, die politisch rechts motivierte Straftaten begangen haben, stetig gewachsen. 2024 war sie sogar doppelt so hoch wie im Vorjahr. Auch die Einstellungsforschung zeigt eine wachsende Zustimmung zu extrem rechten Einstellungen und Positionen quer durch alle Alters- und Gesellschaftsgruppen.
Doch es gibt sie – die demokratische Zivilgesellschaft: Menschen, Initiativen, Lehrkräfte und Vereine, die durch Projekte und Aktivitäten wie Bündnisse vor Ort, Demokratiewerkstätten und transkulturelle Begegnungsräume die demokratische Alltagskultur lebendig halten. Diese Gruppen verdienen Unterstützung und Stärkung.
Seit Anfang 2025 gibt es in Baden-Württemberg mit der Mobilen Beratung zur extremen Rechten und Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit eine Stelle, an die sie sich wenden können. Die Mobile Beratung unterstützt sie. Die zentrale Monitoring- und Informationsstelle erfasst, wo und wie extrem rechte Akteurinnen und Akteure in Baden-Württemberg auftreten.
Mehr zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.
